Im Blickfang

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Tanz und Kultur

Tanz ist eine kulturelle und k√∂rperliche Manifestation, die als eine der √§ltesten gilt. Bestehend aus rhythmischen Bewegungen und in der Regel von Musik begleitet, werden darin verschiedene K√∂rpergesten und k√ľnstlerische Darbietungen integriert. Heute ist der Tanz eine der beliebtesten Aktivit√§ten der Welt.

Bevor sich die m√ľndliche Sprache entwickelte, benutzten die Menschen die Zeichensprache, um zu kommunizieren, zu feiern und vor allem ihre G√∂tter durch Tanz zu verehren. In einigen H√∂hlen aus der Altsteinzeit kann man Zeichnungen von tanzenden Menschen finden.

In der Antike waren die V√∂lker aus √Ągypten, Mesopotamien, Rom und Griechenland die ersten, die den Tanz als k√ľnstlerischen Ausdruck verwendeten. In √Ągypten wurde zu Ehren der G√∂tter getanzt, w√§hrend in Griechenland der Tanz eine M√∂glichkeit war, Mythen auszudr√ľcken. Im Laufe der Zeit gewann der Tanz andere Bedeutungen.

Der Mensch bewegt sich seit seiner Geburt: krabbelnd, gehend, laufend, springend und tanzend auf der Suche nach neuen M√∂glichkeiten, seinen K√∂rper zu benutzen. Indem der Mensch sich durch den Tanz bewegt, dr√ľckt er seine Emotionen, Gef√ľhle und Gedanken aus. J√ľngste Studien belegen, dass Tanz die Kraft hat, das kreative Potenzial von Menschen freizusetzen, die motorische Koordination, die Beweglichkeit, den Rhythmus, die r√§umliche Wahrnehmung entwickelt, das Selbstwertgef√ľhl, die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Konzentration, die Sensibilit√§t und die Motivation verbessert ¬Ė wichtige Faktoren zur Steigerung der Kreativit√§t.

Der Tanz war schon immer in allen gro√üen Momenten der Geschichte pr√§sent, aber er geh√∂rt auch zu unserem Alltag und ist auch in den kleinen Dingen, oft sogar unmerklich, sp√ľrbar. Der Tanz ist Teil eines der intimsten Aspekte des menschlichen Wesens ¬Ė der Kultur. Durch die Kultur tragen wir die gro√üe Ladung Tradition und Geschichte eines Volkes.

Die h√§ufigsten Rhythmen des deutschen Volkstanzes sind der Walzer, die Polka und der Marsch, wobei der Walzer als erster Tanz, der paarweise getanzt wurde, eine deutsche Sch√∂pfung aus dem 16. Jahrhundert ist. Fr√ľher wurden die T√§nze in Reihen oder Quadraten getanzt, wie die Quadrilhas, bei denen es keinen Kontakt zwischen den T√§nzern gab.

In der Donauschwäbisch-Brasilianischen Kulturstiftung gibt es mehrere Volkstanzgruppen, mit Mitgliedern zwischen 2 bis 86 Jahren, die von Generation zu Generation den Schritten des Volkstanzes folgen, die Kultur bewahren und die donauschwäbische Kultur verbreiten.

Isabela Brandtner

Lei de Incentivo à Cultura

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Veranstalter:

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