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Kuriositäten über die Musik

16/10/2020

Kuriositäten über die Musik

Es ist schwer, jemanden zu finden, der keine Musik mag. Wir haben alle einen Lieblingsmusiker, eine Musik, die einen Moment in unserem Leben prägte, oder sogar eine Tätowierung mit einem Liedtext. Vielleicht haben Sie sich schon gerade deswegen gefragt, warum uns die Musik so sehr bewegt.

Die Musik, eine der ältesten Kunstformen der Welt, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte und umfasst verschiedene Wissensgebiete wie die Physik, die Akustik und sogar die Biologie. In Wahrheit birgt die Musik aber noch viele Wirkungen, die bisher nicht einmal die Wissenschaft erklären konnte.

Damit Sie dann mehr über diese Kunst und über unsere Beziehung zu ihr verstehen können, haben wir hier einige Kuriositäten über Musik ausgewählt.


1. Die Musik kann bei der Behandlung der Parkinsonkrankheit und der Behandlung von Patienten, die einen Schlaganfall erlitten, eingesetzt werden

Es ist nicht erlogen oder übertrieben: Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass zwischen der Musik, unserer motorischen Koordination, unserer Körperhaltung und unserem Gleichgewicht ein enger Zusammenhang besteht.

Neurologen behaupten, dass die Musiktherapie langfristig die Gesundheit eines Patienten deutlich verbessern kann.


2. Nur eine von 10.000 Personen kann nach dem Gehör ein Notenzeichen ohne Bezugston erkennen

Haben Sie schon vom absoluten Gehör gehört? Es handelt sich dabei um ein seltenes Phänomen, bei dem man die Höhe eines gehörten Tons benennen kann, ohne dabei einen bestimmten Bezugston zu hören.

Diese Fähigkeit ist im Erwachsenenalter nicht erlernbar. Erwachsene können aber das sogenannte relative Gehör entwickeln, das die Fähigkeit bezeichnet, einen Ton anhand eines Bezugspunktes zu erkennen.


3. Das Singen mit Freunden tut gut

Das Zusammensingen mit Freunden ist nachweislich eine Tätigkeit, die die Stressbelastung reduziert, die innere Unruhe bekämpft und Endorphine freisetzen lässt.


4. Die Musik reizt und verwendet nahezu unser ganzes Gehirn

Vielleicht ist dies die Erklärung, weshalb wir Musik so sehr mögen: Musik reizt unser Gehirn! Nur wenige Aktivitäten stimulieren fast alle Bereiche des Gehirns, und Musik ist eine davon. Vor allem wenn man ein tiefgreifendes Lied hört und dabei versucht, den Liedtext zu verstehen.


5. Die Musik beschleunigt die Wachstumsgeschwindigkeit von Pflanzen

Laut einer Studie aus Südkorea wachsen Pflanzen schneller, wenn ihnen Musik vorgespielt wird.

Die Studie wurde mit unterschiedlichen Pflanzen durchgeführt, indem klassische Musikstücke, unter denen die Mondsonate von Beethoven, wiedergegeben wurden. Nach den Wissenschaftlern besitzen die Pflanzen Gene, die ihnen die Fähigkeit des „Hörens“ verschaffen.


6. Klassikfans und Metalfans besitzen ähnliche Persönlichkeiten

Eine Studie der Universität Heriot Watt in Schottland beschäftigte sich mit dem Profil von Liebhabern verschiedener Musikstilrichtungen und befragte circa 36.000 Personen weltweit. Abgesehen vom Altersunterschied stellten die Forscher fest, dass die Liebhaber von Heavy Metal und von klassischer Musik nahezu gleiche Persönlichkeitsmerkmale haben: Sie sind kreativ, introspektiv und ruhig.


7. Weltweit haben 5% der Bevölkerung eine Abneigung gegen Musik

Die sogenannte „musikalische Anhedonie“ befällt 5% der Menschen, die einfach keine Lust auf Musik empfinden. Das ist jedoch keine Krankheit: Es handelt sich dabei um Menschen, die Freude an anderen Sinnesreizen haben, nur nicht an Musik.


8. Fröhliche oder traurige Lieder beeinflussen die Art und Weise, wie man seine Umwelt wahrnimmt

Studien belegen, dass der Ton eines fröhlichen Liedes zu einer besseren Stimmung beitragen und Sie zum Beispiel die Dinge positiver sehen lassen kann.


9. Eine Musik ist wahrscheinlich Ihre Lieblingsmusik, weil Sie sie mit irgendeinem emotionalen Ereignis in Ihrem Leben in Verbindung bringen

Bewusst oder unbewusst bringen wir eine bestimmte Musik mit einem bestimmten Ereignis in Verbindung. Ihr Lieblingslied steht vielleicht nicht direkt in Zusammenhang mit einem Ereignis, an das Sie sich erinnern, aber wahrscheinlich assoziiert das Gehirn das Thema der Musik mit einer guten, angenehmen Erinnerung daran.


10. Das kostenlose Konzert mit dem größten Publikum aller Zeiten fand in Brasilien statt

Laut dem Guinness World Records hatte das Konzert von Rod Stewart 1993 in Rio de Janeiro die höchste Besucherzahl in der Geschichte der Gratiskonzerte. Es war Neujahr und rund 4,2 Millionen Menschen waren an der Copacabana anwesend.


Sibylle Buhali - Lehrerin der Donauschwäbisch-Brasilianische Kulturstiftung


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