Beim Schlachten

Beim Schlachten

Dieser Kupferkessel und die Schmalzdosen wurden in den Aufbaujahren von Entre Rios verwendet.
Die Wurstspritze stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien. Diese Objekte sind heute im Heimatmuseum von Entre Rios ausgestellt.

Es lässt sich kaum beschreiben, mit welcher Freude die Donauschwaben dem Schlachttag entgegensahen. Verwandte und Nachbarn wurden dazu eingeladen. Am Vortag wurden die benötigten Gegenstände und Werkzeuge gewissenhaft bereit gestellt.

Die Frauen waren für das „Speckschneiden‟ zuständig. Das Fett wurde in Kupferkesseln ausgelassen und in Behälter mit aufklappbaren Deckeln – in Schmalzdosen – gefüllt und in der Kammer aufbewahrt.

Die Kinder durften der Großmutter beim Därmewaschen helfen, die für die Würste gebraucht wurden. Die Fleischmasse wurde mit Knoblauch, Salz, Paprika, Pfeffer und Zwiebeln gewürzt und nachdem sie von allen maßgeblichen Personen begutachtet war, mit einer Wurstspritze in die Därme gefüllt. Wenn die gefüllte Wurstspritze angesetzt wurde, durften sich die Kinder ihre kleinen Bratwürste aussuchen. Sie halfen aber auch am Wurstdarm zu ziehen und mit einer großen Nadel die Wursthaut gleich nach dem Hörndl zu stechen, damit die Luft entweichen und der Darm prall gefüllt werden konnte.

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++55 (42) 3625 8320 - Josiane Richter (Koordinator)
E-mail: jrichter@agraria.com.br
Horário
Öffnungszeiten der Donauschwäbisch-Brasilianischen Kulturstiftung:
Montag bis Freitag: 8.00 bis 17:30 Uhr(Intervall von 12 bis 13 Uhr).
Horário
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(Intervall von 12 bis 13 Uhr) und
Samstag von 13 bis 17 Uhr

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